Während der Schwangerschaft kommt es oft zu Symptomen wie Übelkeit, Reizblase und Wirbelsäulen- bzw. Rückenschmerzen.
Diese Symptome werden während der Schwangerschaft meistens als selbstverständlich angesehen. Sie sind jedoch funktio-
nelle Störungen, die oft erfolgreich mittels osteopathischer Behandlungen behoben werden können.
Und nach der Geburt?
Die Geburt ist das wichtigste Ereignis in der Entwicklungsphase eines Menschen. Während der Entbindung wirken ungeheure
Kräfte auf den Körper, insbesondere auf den Kopf des Kindes. Auf diese erste große Bewährungsprobe ist der Organismus von
Natur aus zwar bestens vorbereitet, jedoch reichen bei vielen Kindern die natürlichen Regulations- und Selbstheilungskräfte
nicht aus, um die Störungen (Dysfunktionen) durch den Geburtsvorgang auszugleichen. Diese Dysfunktionen entstehen durch
eine zu große Aktionskraft während des Geburtsvorganges gegenüber einer zu kleinen Reaktionskraft des Neugeborenen.
Ursachen für eine zu große Aktionskraft sind  u.a. Geburtstraumen (z.B.:Saug- oder Zangengeburt, Frühgeburt, Kaiserschnitt
etc.) sowie der Gebrauch von Wehenhemmern und Stimulanzien.
Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
Die Behandlung beginnt mit einer Anamnese und ausführlichen Untersuchung. Der Osteopath kann bei der Untersuchung
Gewebe mit veränderter Beweglichkeit und Spannung ertasten, kleinste Bewegungseinschränkungen im Körper fühlen und sie
interpretieren. Das ermöglicht ihm, nach den Ursachen von Beschwerden zu schauen. So kommt es bei einer osteopathischen
Behandlung nicht selten vor, dass der Therapeut an anderer Stelle therapiert als die Symptome aufgetreten sind. Die Behand-
lung erfolgt dann ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath versucht die veränderte Gewebespannung durch sanften Druck
und Mobilisation wieder herzustellen, um ein Gleichgewicht zwischen Gewebespannung und Mobilität einzustellen. Dabei sieht
der Osteopath den Körper (Muskeln, Sehnen, Nerven, Organe usw.) stets als eine Einheit, eine Art Zahnradsystem. Wenn dieses
Zahnradsystem an einer Stelle jedoch nicht mehr greift oder blockiert ist, hat dies auch Folgen auf den restlichen Körper. So
können z.B. Spannungen im Bereich des Bewegungsapperats (Muskeln, Knochen, Sehnen...) auch Probleme im Bereich der
Inneren Organe oder im Schädel verursachen und umgekehrt.
Anwendungsgebiete der Osteopathie bei Babys und Kindern sind:
- geburtstraumatisch bedingte Probleme: Schädel- und Gesichtsasymmetrien, Schiefhals
- angeborene Haltungsschwächen: Fußdeformitäten, Hüftdysplasie, Skoliosen
- funktionell bedingtes übermäßiges Spucken, Dreimonatskoliken, Verdauungsprobleme
- Schlafstörungen
- Erkrankungen der Atemwege
- „Schreikinder“
- Kinder mit ADHS (Hyperaktivität)
- Babys mit Entwicklungsstörungen
70,00 €/Stunde
(gesetzlich Versicherte)
80,00 €/Stunde
(privat Versicherte)
manche Krankenkassen
erstatten die Kosten
0 64 33/ 50 89 60
samstags nach Vereinbarung
Pascal